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Salzmann-Degeneration der Hornhaut

Eine Salzmann-Degeneration ist eine Auflagerung von Gewebe (Kollagen) auf der oberflächlichen Hornhaut. Die Abbildung zeigt im unteren Anteil eine schwarz-weisse optische Kohärenz-Tomografie (OCT) mit der weisslichen Auflagerung.

Diese Degeneration entsteht meist durch eine chronische Reizung und wächst langsam über Jahre hinweg. Auch jahrzehntelanges Tragen von Kontaktlinsen kann zu einer Salzmann-Degeneration führen.

Schlechte Sehkraft: zum einen führen die Knoten zu einer Minderung der Transparenz der Hornhaut (Abbildung: oben links). Mit anderen Worten wird das Fenster zur Aussenwelt trübe. Zum anderen führen die Knoten zu einer Verziehung der gesamten Hornhaut , wie an der grün-blauen Farbe in der Hornhaut-Topografie (Abbildung: oben rechts) erkennbar. Dadurch entsteht eine unregelmässige Hornhautverkrümmung mit schlechter Sehkraft.

Chirurgische Behandlung: Salzmannknoten können unter dem Operationsmikroskop chirurgisch entfernt werden. Sie können jedoch nach 8-10 Jahren erneut auftauchen. Eine zweite oder sogar dritte Entfernung ist möglich.

Bessere Sehkraft nach Entfernung der Knoten: Circa 6 Monate nach der Operation werden wir beurteilen, ob das Verziehen der Hornhaut nachgelassen hat. Warum erst nach 6 Monaten? Weil die Hornhaut sehr langsam in ihrer Reaktion ist. Sollte sich nach 6 Monaten immer noch eine unregelmässige Hornhautverkrümmung zeigen, dann können wir mit dem Excimer-Laser die Hornhaut verbessern (wellenfrontgeführte transPRK).

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