Das ELZA-Institut ist stolz darauf, auf eine aktuelle Veröffentlichung in Cataract and Refractive Surgery Today Europe hinzuweisen von Nikki Hafezi, MAS IP ETHZ, Geschäftsführerin des ELZA-Instituts, und Prof. H. Burkhard Dick, Direktor und Vorsitzender der Augenklinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland. Dieser Artikel gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der augenärztlichen Ausbildung während der COVID-19-Pandemie.
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Umstellung von Präsenzunterricht auf Online-Unterricht
Mit dem Ausbruch der Pandemie fand eine deutliche Verlagerung von traditionellen Lernmethoden auf Online-Plattformen statt. In dem Artikel heißt es: "Die COVID-19-Pandemie katapultierte die Weltbevölkerung zu Zoom-Meetings, virtuellen Kongressen und Live-Webinaren... Die Veränderungen waren im Bereich der Augenheilkunde unübersehbar." Angesichts des Lockdowns und Reisebeschränkungen haben sich Augenärzte gelernt, sich diesen neuen Bildungsmöglichkeiten zuzuwenden und sie zu nutzen.
Der Artikel hebt die Rolle der sozialen Medien bei diesem Wandel hervor. Plattformen wie TikTok, LinkedIn und Instagram spielten eine wichtige Rolle bei der Werbung für Webinare und Online-Kongresse. Die Autoren betonen: "Social-Media-Plattformen [...] wurden zu einem wichtigen Mittel, um mit Kollegen, Familie und Freunden in Kontakt zu treten." Die Wahl der Plattform, so legt der Artikel nahe, spielte eine entscheidende Rolle für die Reichweite und die Wahrnehmung der Inhalte.
Der "Starbucks-Effekt"
Ein weiterer zentraler Punkt, der diskutiert wurde, ist der "Starbucks-Effekt". Wichtige Meinungsführer in der Ophthalmologie begannen den virtuellen Raum zu dominieren und zogen ein großes Publikum an. Dieser Effekt kam auch aufstrebenden Ophthalmologen zugute, da er ihnen eine breitere Plattform und ein größeres Publikum bot.
Mitte 2021 begann der virtuelle Trend jedoch zu schwinden. Der Artikel hebt die Neigung der Branche zu persönlichen Treffen hervor und unterstreicht deren Bedeutung für praktische Demonstrationen und direkte Interaktionen. Dieser Übergang war durch eine kurze Phase von live gestreamten Meetings gekennzeichnet, die schließlich zu On-Demand-Sitzungen mit Aufzeichnung übergingen.
Abschließend unterstreicht die Publikation die Anpassungsfähigkeit der Menschheit, die besonders im Bereich der Augenheilkunde deutlich wird. Auch wenn die Rückkehr zu persönlichen Treffen offensichtlich ist, sind die Spuren des virtuellen Lernens unauslöschlich.
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