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Cross-Linking der Hornhaut (CXL) – Keratokonus stoppen

Grundsätzlich ist das Cross-Linking eine Technik, die UV-Licht (UV-A) und Riboflavin (Vit B2) verwendet, um die Hornhaut durch Erhöhung der Anzahl von Vernetzungen im Kollagen mechanisch zu versteifen.

Nach mehreren Jahren Grundlagenforschung wurde CXL 1999 in die Augenheilkunde eingeführt. Im Jahr 2004 war Prof. Hafezi Teil des Zürcher Teams, welches die erste Bestrahlungslampe entwickelte. Von Zürich aus hat sich das CXL mit geschätzten 150’000 Behandlungen pro Jahr zum weltweiten Standard in der Behandlung des Keratokonus und anderer Hornhautektasien entwickelt.

Die Wirkung des CXL ist beinahe unmittelbar und führt zu einer mechanischen Versteifung. Diese Zunahme der Verfestigung beträgt ca 450% und der Effekt ist experimentell bereits Stunden nach CXL nachweisbar. Die Erfolgsrate des CXL liegt gemäss Studien bei weit über 90%.

Sicherheit

Die Sicherheit des CXL wurde in unzähligen Studien nachgewiesen: zur Zeit (Stand April 2018) finden sich mehr als 1’300 wissenschaftliche Artikel in den medizinischen Datenbanken. Unsere Gruppe hat 70 Artikel hierzu beigetragen, bildet alleine also 4% der weltweiten wissenschaftlichen Literatur zum Thema CXL ab. Die Energiemenge, die beim CXL eingesetzt wird, ist so gewählt, dass tieferliegende Schichten des Auges nicht geschädigt werden; vorausgesetzt, man respektiert als Chirurg eine Reihe von Besonderheiten.

Welche Technik bei mir?

Heutzutage ist eine Vielzahl von Variationen der Technik vorhanden, und der Bereich der Anwendungen wurde vergrössert. Der behandelnde Augenarzt muss nicht nur mit all diesen neuen Techniken vertraut sein, sondern auch beurteilen, welche Technik wissenschaftlich fundiert genug ist, um im Einzelfall angewandt werden zu können.

 

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