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ELZA an der FHNW Olten

ELZA an der FHNW Olten

Am 10. März 2020 leiteten der medizinische Direktor von ELZA, Prof. Farhad Hafezi, und der leitende Optiker von ELZA, Léonard Kollros, einen ELZA-Ausbildungskurs (EEC) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Olten, Solothurn. Das Publikum der Optometrie-Absolventen erfuhr von den ELZA-Teammitgliedern alles über die Diagnostik und Behandlung von unregelmässigen Hornhäuten.

ELZA beteiligt sich an den Ausbildungsaktivitäten der Light for Sight-Stiftung (www.lightforsight.org). Die EECs werden gemeinsam mit der Stiftung betrieben, um sicherzustellen, dass die Augenärzte über das fortschrittlichste Wissen bzgl. der Untersuchung und Behandlung von ektatischen Hornhauterkrankungen wie Keratokonus, Keratoglobus, Post-LASIK-Ektasie und Terrien’s marginale Hornhautdegeneration verfügen.

Je früher solche Krankheiten erkannt werden, umso besser wird das Endergebnis der Therapie sein, und Prof. Hafezi stellte die zugrunde liegenden biologischen und medizinischen Aspekte der Krankheit vor.

Herr Kollros referierte darüber, wie diese Krankheiten erkannt werden können, indem Instrumente zur Beurteilung der Form der Hornhaut (Pentacam, Keratograph und MS-399 OCT) und ihrer biomechanischen Stärke (CorVis) eingesetzt werden – und wie einige (Pentacam und CorVis) seit Neuestem zusammen verwendet werden können, um ein wirkliches Verständnis dafür zu erhalten, wie stark und unregelmäßig die Hornhaut eines Patienten sein kann.

Eine der zentralen Komponenten der EECs sind Fallpräsentationen. Léonard Kollros stellte mehrere Fälle vor, die von der Erstdiagnose bis zur Korrektur der Sehfähigkeit dieser Patienten durch eine massgeschneiderte sklerale Kontaktlinsenanpassung reichten, oder wie Prof. Hafezi die therapeutische Trans-PRK-Lasertherapie (in Kombination mit skleralen Linsen) einsetzte, um die Sehfähigkeit dieser Patienten zu verbessern.

Beide Vortragende danken den Studierenden der FHNW für ihre Aufmerksamkeit und aufschlussreichen Fragen und betonten, dass das ELZA-Institut Hospitanten betreuen kann, wobei das gesamte Versorgungsspektrum von der Erstdiagnose bis hin zur Operation in unserer Praxis zur Verfügung steht.

 

Neues bezüglich Cross-Linking. Stuhltransplantation bei Trockenem Auge.

Neues bezüglich Cross-Linking. Stuhltransplantation bei Trockenem Auge.

Prof. Farhad Hafezi spricht am Bascom Palmer Eye Institute in Miami, Florida

Es war mir eine Ehre, als Sprecher und Panelteilnehmer zu den Bascom Palmer Interaktiven Konsultationen hinsichtlich Hornhaut, Katarakt und refraktiver Chirurgie 2020, am 21. Und 22. Februar 2010, am Bascom Palmer Eye Institute (BPEI) in Miami, Florida, eingeladen zu werden. Ich habe vier Präsentationen gegeben: „Cross-Linking ausserhalb des Dresdner Protokolls“, „Therapeutische Excimerlaser-Ablation bei Keratokonus“, „PACK-CXL: Verwendung von Riboflavin bei infektiöser Keratitis“, und „CXL an der Spaltlampe: Zugang für alle“. Diese zeigten durchweg eine positive Resonanz bei den Teilnehmern, bestehend aus amerikanischen Augenärzten. Ferner habe ich andere Präsentationen gesehen, welche hochinteressant waren.

Prof. Carol L. Karp präsentierte ihre bahnbrechende Pionierarbeit hinsichtlich der Nutzung der hochauflösenden optischen Kohärenztomografie (OCT, für die Erkennung, Diagnose und Therapie von malignomverdächtigen Veränderungen der Bindehaut (OSSN). Sie benützt ihr HR-OCT-Instrument, um die Ränder des Tumors (die „Seiten“ des Tumors) zu identifizieren – und entfernt diese. Das Gewebe wurde dann in der üblichen Weise entferntz und unter dem Mikroskop analysiert. Die gute Nachricht ist, dass das HR-OCT gleichwertig zu traditionellen Methoden war, was die Bestimmung der Tumorausdehnung anging. Dies sollte die Diagnose erleichtern und die Tumorentfernungs einfacher und schneller machen.

Dr. Mohammed AbouShousha hielt einen sehr interessanten Vortrag: er und seine Kollegen haben mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ein Bildverarbeitungsalgorithm entwickelt, um Keratokonus, Fuchs‘sche Dystrophie und trockene Augen zu identifizieren, der auf Tausenden von OCT-Bildern trainiert wurde, und Joseph Tauber aus Kansas City hielt einen ausgezeichneten Vortrag über die Ttherapie des Trockenen Auges, besonders über die Wirksamkeit von Xiidra (Lifitegrast) in seinen Patienten.

Aber einer der erstaunlichsten Vorträge war der von Dr. Anat Galor, der das Thema „Mikrobiom und trockene Augen“ vorstellte. Zusammengefasst: harmlose Bakterien leben auf die Augenoberfläche – das „okuläre Mikrobiom“ – und bei Menschen mit trockenem Auge ist die Zusammensetzung von allen verschiedenen Bakterien im okulär Mikrobiom gestört. Wenn Patienten eine „fäkale Mikrobiom-Transplantation“ erhalten, bei der gesunder Spenderstuhl in Kapseln verpackt ist verbessern sich die Symptome des trockenen Auges erheblich.

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Nanotechnologie bei der Behandlung der Morbus Basedow Augenerkrankung

Nanotechnologie bei der Behandlung der Morbus Basedow Augenerkrankung

Am Samstag, den 9. November, wurde der okuloplastische und Orbita-Chirurg Dr. Dion Paridaens von den Organisatoren des 20. Treffens der European Graves Orbitopathy Group (EUGOGO) eingeladen, einen Hauptvortrag in Pisa zu halten. Das dreitägige Treffen war für kurze Zeit die Heimat vieler der besten Forscher für Morbus Basedow-Augenerkrankungen, Augenärzte und Endokrinologen der Welt, und der Hauptvortrag von Dr. Paridaens befasste sich mit der Nanotechnologie und der Behandlung der Morbus Basedow Orbitopathie.

Nanotechnologie bei der Behandlung der Morbus Basedow Augenerkrankung

Figure 1. Nanocort-„Liposome“, die das Medikament Prednisolon in einem Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometern enthalten.

Dr. Paridaens ist an der Augenklinik in Rotterdam und dem angegliederten Erasmus Medical Center tätig, wo es ein hochaktives Orbitalforschungszentrum gibt, das alles untersucht, von den Ursachen dieser Krankheit bis hin zur Verbesserung und Entwicklung neuer Behandlungen für diese komplexe und oftmals hochgradig beeinträchtigende Krankheit, die zu Augenwölbungen, Doppeltsehen und sogar Blindheit führen kann.

Er berichtete von einer klinischen Studie, die an einer kleinen Gruppe von Patienten mit Morbus Basedow-Orbitopathie durchgeführt wurde, denen Nanocort, eine Nanopartikelformulierung des Steroid Prednisolon, zur Behandlung der entzündlichen Symptome dieser Störung verabreicht wurde. Nanocort enthält unglaublich kleine (100 nm) Partikel (bekannt als „Vesikel“ – Abbildung 1), die mit einem Steroid gefüllt sind, und das Medikament wird dem Körper intravenös verabreicht. Der Gedanke hinter diesem Ansatz ist, dass die Wirkstoffmoleküle auf die Entzündungsherde abzielen sollten und nicht auf Stellen außerhalb des Ziels, welches Nebenwirkungen verursachen kann.

Rotterdam war das erste Zentrum der Welt, das Nanocort für diese Behandlung untersuchte, und diese Pilotstudie zeigte, dass viele der an dieser Studie teilnehmenden Patienten mit Morbus Basedow-Orbitopathie, eine wirksame Behandlung ihrer Entzündung erfuhren, ohne die in der Regel verursachten Nebenwirkungen einer regulären Medikation (Methylprednisolon). Dieser vielversprechende Start bedeutet, dass in naher Zukunft wahrscheinlich mehr Studien mit mehr Patienten durchgeführt werden und Nanocort direkt mit Methylprednisolon verglichen wird.

Dr. Dion Paridaens wurde eingeladen, am letzten Tag des 20. jährlichen EUGOGO-Treffens einen Hauptvortrag zu halten, in dem er seine Arbeit in einer weltweit ersten klinischen Studie zur Behandlung von Entzündungen infolge der Morbus Basedow-Orbitopathie mit Nanopartikel-Steroid-Therapie vorstellte.

Prof. Hafezi auf dem 9. Congrès de la Vision in Rabat, Marokko

Prof. Hafezi auf dem 9. Congrès de la Vision in Rabat, Marokko

Prof. Hafezi wurde eingeladen, eine Reihe von vier Vorträgen auf dem 9. Kongress der Sehkraft in Rabat, Marokko, zu halten und an einigen der Hornhautvernetzungs-Wetlabs (CXL) und Workshops teilzunehmen, in denen er lokale Augenärzte zum Thema Sehkraft schulte.

Seine Präsentationstitel waren:

Laser-Excimer-Anwendungen für unregelmäßige Hornhäute
Sub400: CXL-Behandlung für dünne Hornhäute
Verwendung von CXL zur Behandlung von infektiöser Keratitis
CXL an der Spaltlampe

Im Rahmen des Light for Sight-Kurses über Keratokonus hielt Prof. Hafezi auch folgende Vorträge:

Ist Keratokonus selten?
Was sind die Risikogruppen für Keratokonus?
Best-Practice-Modell für die Behandlung von Kindern

Hier sind einige Fotos und Videos von der Konferenz:

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Medizinischer Direktor von ELZA auf der AOPA 2019 in Algier, Algerien

Medizinischer Direktor von ELZA auf der AOPA 2019 in Algier, Algerien

Der medizinische Direktor von ELZA, Prof. Farhad Hafezi, war eingeladener internationaler Gastredner beim jüngsten 13. Congrès D’Ophthalmologique Practique (AOPA) im Hotel Sheraton Alger in Algier. Der Kongress umfasste die gesamte Ophthalmologie, hatte jedoch Hornhaut- und Refraktion als Schwerpunkt. Hier gab Prof. Hafezi Präsentationen über die aktuelle Forschungsarbeit von ELZA. Seine Podiumspräsentationen befassten sich mit ELZAs Forschungen zur refraktiven Chirurgie, Cross-Linking und PACK-CXL zur Behandlung von Hornhautinfektionen. Er feierte auch seinen Geburtstag, als er am Kongress teilnahm!

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Whitney G Sampson Ehrenvorlesung an der AAO in San Francisco

Whitney G Sampson Ehrenvorlesung an der AAO in San Francisco

Prof. Farhad Hafezi, ärztlicher Direktor des ELZA-Instituts in Zürich, Schweiz, hatte die Ehre, am Sonntag, den 13. Oktober 2019, auf der Jahreskonferenz der American Academy of Ophthalmology (AAO) in San Francisco, Kalifornien, den prestigeträchtigen Whitney G Sampson-Vortrag zu halten.

Prof. Farhad Hafezi erhielt sofort nach der Whitney G Sampson Lesung den Whitney G Sampson Lecture Preis. Der Preis wurde durch die CLAO („The Contact Lens Association of Ophthalmologists“) Präsidentin, Dr. Michelle Rhee, überreicht.

Der Titel der Lesung, “Expanding CXL From Keratoconus to Infectious Keratitis” („Erweiterung der CXL vom Keratokonus zur infektiösen Keratitis“) erweckte definitiv das Interesse der Konferenzteilnehmer. Diejenigen, die es schafften, einen Sitzplatz im überfüllten Auditorium zu ergattern, hörten einen vielversprechenden Vortrag zur Entwicklung des pathogen-tötenden Behandlung, die mittlerweile als „photo-activated chromophores for keratitis-corneal cross-linking” (PACK-CXL) („photo-aktivierte Chromophore zur Vernetzung von Keratitis und Hornhaut“) bezeichnet wird.

 

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