Der 41. Kongress der Asiatisch-Pazifischen Akademie für Augenheilkunde (Asia-Pacific Academy of Ophthalmology) (APAO 2026) findet vom 5. bis 8. Februar 2026 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre statt und bringt Augenärzte, Forscher und Industrievertreter aus dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus zusammen.

Die Professoren Shigeru Kinoshita und Farhad Hafezi

ELZA war auf der APAO 2026 durch seinen Vorstandsvorsitzenden vertreten, Nikki Hafezi, MAS IP ETHZ, und von seinem Chief Medical Officer, Farhad Hafezi, MD, PhD, FARVO, der als Gastredner am wissenschaftlichen Programm teilnahm. Während der APAO 2026 konzentriert sich Nikki Hafezi auf institutionelle und strategische Interaktionen mit akademischen Partnern, Berufsverbänden und Interessenvertretern der Industrie. Diese Treffen dienen der Erörterung von Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit, von Wegen der translationalen Forschung und von organisatorischen Aspekten, die für gross angelegte Initiativen im Bereich der Augenheilkunde im asiatisch-pazifischen Raum von Bedeutung sind. Ihre Anwesenheit unterstützt die laufende Beteiligung des ELZA-Instituts am internationalen fachlichen Austausch und an der Koordinierung, weniger die Teilnahme am formalen wissenschaftlichen Programm.

Prof. Hafezi hielt einen 10-minütigen Vortrag mit dem Titel “Custom CXL” während der Sitzung “Customization of the Refractive Procedures - How Far We Are, How Much We Need”, in dem er individualisierte Ansätze zum Corneal Crosslinking im breiteren Kontext der Individualisierung der refraktiven Chirurgie ansprach. Der Vortrag wird neben Beiträgen zur wellenfrontoptimierten LASIK, zu phaken Intraokularlinsen und zur Anpassung der IOL-Stärke bei komplexen Hornhäuten gehalten, um einen vergleichenden Rahmen für die Diskussion personalisierter refraktiver Strategien zu bieten.

Sowohl Nikki als auch Farhad Hafezi danken den Organisatoren der Tagung für die Möglichkeit, an dem Kongress teilzunehmen und einen Beitrag zu leisten.

Die Professoren Jorge Alió und Thomas Kohnen waren weitere APAO-Vortragende

Über den APAO-Kongress

Der Kongress der Asiatisch-Pazifischen Akademie für Augenheilkunde (APAO) ist eine der grössten wiederkehrenden internationalen Tagungen im Bereich der Augenheilkunde, die Kliniker, Forscher, Ausbilder und Industrievertreter aus dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus zusammenbringt.

Der Kongress findet jährlich in den wichtigsten regionalen Zentren statt und bietet ein umfassendes wissenschaftliches Programm, das das gesamte Spektrum der Augenheilkunde abdeckt. Zu den wichtigsten Teilgebieten gehören Hornhaut- und Augenoberflächenerkrankungen, refraktive Chirurgie, Katarakt- und Intraokularlinsenchirurgie, Glaukom, Netzhaut und vitreoretinale Erkrankungen, pädiatrische Ophthalmologie, Neuroophthalmologie, Uveitis und Augenonkologie. Die Veranstaltungen reichen von hochmodernen Vorträgen und Symposien bis hin zu Lehrkursen, Wet-Labs und fallbezogenen Diskussionen.

Ein wesentliches Merkmal des APAO-Kongresses ist die Betonung von Bildung und regionaler Relevanz. Die wissenschaftlichen Inhalte befassen sich häufig mit Erkrankungen, die in der asiatisch-pazifischen Bevölkerung besonders häufig vorkommen, wie Myopie, myopische Makulopathie, Keratokonus und Glaukom, wobei auch globale Standards, Konsensrahmen und neue Technologien berücksichtigt werden. Eingeladene Symposien und gemeinsame Sitzungen mit internationalen Gesellschaften erleichtern den überregionalen Austausch und den Vergleich von klinischen Praxisabläufen.

Parallel zum wissenschaftlichen Programm veranstaltet die APAO eine grosse technische Ausstellung, auf der Diagnoseplattformen, chirurgische Geräte, Arzneimittel und digitale Lösungen präsentiert werden. Diese Ausstellung dient als Forum für strukturierte Demonstrationen, Fachdiskussionen und die Bewertung neuer Technologien im klinischen Kontext und nicht als reines Schaufenster für den Handel.

Der Kongress erfüllt auch eine wichtige organisatorische und fachliche Funktion, indem er einen Ort für Gesellschaftstreffen, Führungsforen und Kooperationsinitiativen zwischen nationalen ophthalmologischen Gesellschaften, Fachgruppen und akademischen Einrichtungen bietet. Diese Aktivitäten unterstützen die Koordination von Ausbildung, Forschungsprioritäten und Ausbildungsstandards in der gesamten Region.