Die Swiss Eye Week 2026 fand vom 12. bis 16. Januar 2026 im Hotel Seepark in Thun statt und war eine der wichtigsten strukturierten Fortbildungsveranstaltungen für die augenärztliche Assistenzarztausbildung in der Schweiz. Die Veranstaltung wurde unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Ophthalmologie organisiert. Die Schweizer Augenwoche 2026 kombiniert einen Grundlagenkurs und einen klinischen Kurs und bietet ein umfassendes, praxisorientiertes Curriculum, das die gesamte Bandbreite der Augenheilkunde abdeckt. Die Ophthalmologie-Ausbildung der Swiss Eye Week 2026 ist so strukturiert, dass sie Assistenz- und Fachärzte durch evidenzbasierte Lehre und klar definierte Lernziele unterstützt.
ELZA-Fakultätsbeitrag an der Swiss Eye Week 2026
Auf dem diesjährigen Treffen wurde Prof. Farhad Hafezi MD PhD FARVO, Medizinischer Direktor des ELZA-Instituts, als Fakultätsmitglied eingeladen, sowohl zum Grundlagenkurs als auch zum Kurs für klinische Wissenschaften beizutragen. Seine Teilnahme spiegelt sein nachhaltiges Engagement für die ärztliche Fort- und Weiterbildung sowie für die strukturierte Weitergabe evidenzbasierten Wissens an Augenärztinnen und Augenärzte in der Ausbildung wider.
Grundwissenschaftskurs über Bindehaut und Hornhaut
Im Rahmen des Grundlagenkurses hielt Prof. Hafezi eine Vorlesung über Bindehaut und Hornhaut, ein grundlegendes Thema für Assistenzärzte in der Anfangsphase ihrer Ausbildung. Die Veranstaltung war in ein Curriculum eingebettet, in dem die wichtigsten anatomischen, physiologischen und pathologischen Prinzipien behandelt wurden, die den wissenschaftlichen Rahmen für die spätere klinische Entscheidungsfindung bilden. Der Schwerpunkt lag auf Klarheit, Reproduzierbarkeit und der Umsetzung grundlegender wissenschaftlicher Konzepte in klinisch relevantes Wissen.
Klinisch-wissenschaftliche Vorlesung zur therapeutischen refraktiven Chirurgie
Im Rahmen des klinischen Kurses hielt Prof. Hafezi eine spezielle Vorlesung über therapeutische refraktive Chirurgie. Diese Sitzung richtete sich an fortgeschrittenere Teilnehmer und konzentrierte sich auf moderne refraktive Behandlungsstrategien, einschliesslich ihrer Indikationen, Grenzen und langfristigen Auswirkungen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Schnittstelle zwischen refraktiver Chirurgie, Biomechanik der Hornhaut und Hornhautpathologie gelegt.
CXL und Ektasie-Rehabilitation auf dem neuesten Stand der Technik unterrichten
Durch diese Beiträge umfasste die ophthalmologische Ausbildung der Swiss Eye Week 2026 von ELZA geleitete Lehrveranstaltungen über den neuesten Stand der Technik im Bereich des CXL und der Rehabilitation des Sehvermögens bei Ektasie. Die Vorträge spiegelten die aktuellen Erkenntnisse und klinischen Erfahrungen bei der Behandlung von Keratokonus und anderen ektatischen Hornhauterkrankungen wider und unterstrichen die Bedeutung von individuellen Behandlungsstrategien und langfristiger visueller Rehabilitation.
Warum die Swiss Eye Week für die Ausbildung in der Schweiz wichtig ist
Die Swiss Eye Week ist ausdrücklich als Lehrveranstaltung und nicht als traditioneller Kongress konzipiert. Während der gesamten Woche finden Parallelkurse mit klar definierten Lernzielen statt, wobei der Schwerpunkt auf einer strukturierten Progression liegt. Dieses Format unterscheidet die Swiss Eye Week von grösseren internationalen Kongressen und hat sie zu einem Eckpfeiler der ophthalmologischen Ausbildung in der Schweiz gemacht.
Schlussfolgerung
Wir von ELZA sind stolz darauf, an der Swiss Eye Week 2026 teilzunehmen, da sie unser Engagement für die berufliche Ausbildung von Ärzten in der ganzen Schweiz zeigt. ELZA ist stolz darauf, an vorderster Front an der Gestaltung einer evidenzbasierten augenmedizinischen Aus- und Weiterbildung mitzuwirken, die die Grundlage für eine qualitativ hochwertige augenmedizinische Versorgung in der Schweiz bildet.