Dr. Dr. Dion Paridaens, MD, PhD, Facharzt für okuloplastische und orbitale Chirurgie am ELZA-Institut, nahm kürzlich an der Konferenz der Internationale Orbitalgesellschafts-Tagungteil, die vom 21. bis 22. Mai 2026 im Hotel Arena in Amsterdam stattfand. Das Treffen brachte eine ausgewählte internationale Gruppe von Spezialisten für Orbitachirurgie, okuloplastische Chirurgie, Augenheilkunde und verwandte Disziplinen zu einem zweitägigen wissenschaftlichen Austausch und klinischen Diskussionen zusammen. Dr. Paridaens berichtete, dass das Treffen von Prof. Peerooz Saeed organisiert wurde und in der ehemaligen Kapelle des Hotel Arena stattfand, einem historischen Amsterdamer Veranstaltungsort, der mit einem katholischen Waisenhaus aus dem Jahr 1886 verbunden ist.
Eine Fachkonferenz zur Orbitologie
Die Orbitachirurgie ist ein hochspezialisiertes Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen und Operationen der Orbita befasst: dem anatomischen Raum, der das Auge, die extraokularen Muskeln, den Sehnerv, Gefässe, Nerven, Bindegewebe und Tränenstrukturen enthält. Orbitale Erkrankungen können Entzündungen, Traumata, thyreoidale Orbitopathie, vaskuläre Anomalien sowie benigne oder maligne Tumoren umfassen. Das Management erfordert häufig eine enge Zusammenarbeit zwischen Augenheilkunde, okuloplastischer Chirurgie, Radiologie, Onkologie, Pathologie, Neurochirurgie sowie Kiefer- und Gesichtschirurgie oder Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
Die Tagung der International Orbital Society bietet einen geeigneten Rahmen für die Erörterung dieser komplexen Erkrankungen. Im Gegensatz zu breit angelegten Augenheilkunde-Kongressen ermöglichen Veranstaltungen dieser Art Fachärzten, seltene Krankheitsbilder, technische Entscheidungen und multidisziplinäre Behandlungswege eingehend zu diskutieren.
Präsentation eines komplexen orbitalen Tumors
Bei der Sitzung präsentierte Dr. Paridaens den seiner Beschreibung nach ersten Fall einer erfolgreichen primären stereotaktischen Strahlentherapie bei einem bioptisch gesicherten solitären fibrösen Tumor der Orbita. Bei diesem Patienten wäre eine chirurgische Exzision mit einem hohen Risiko schwerwiegender funktioneller Komplikationen verbunden gewesen, einschliesslich eines möglichen Sehverlusts auf dem besser sehenden Auge.
Solitäre fibröse Tumoren der Orbita sind seltene Läsionen. Behandlungsentscheidungen hängen von Tumorlokalisation, Histologie, Symptomen, Wachstumsverhalten und den erwarteten Risiken des Eingriffs ab. In ausgewählten Fällen, insbesondere wenn eine Operation das Sehvermögen oder die okuläre Funktion bedroht, können nicht-chirurgische oder organschonende Behandlungsstrategien klinisch relevant werden. Der von Dr. Paridaens vorgestellte Fall veranschaulicht daher die Art komplexer Entscheidungen, die die moderne orbitale Versorgung kennzeichnen.
Beratung für okuloplastische und orbitale Erkrankungen bei ELZA
Bei ELZA bietet Dr. Paridaens beratungsgeführte Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Augenlider, Tränenwege und der Orbita. Seine klinische Arbeit umfasst rekonstruktive und kosmetische Behandlungen, LidchirurgiePtosis, Fehlstellungen der Augenlider, Tumoren der Augenlider, Tränenwegserkrankungen, thyreoidale Orbitopathie und Orbitalchirurgie. Laut dem Profil von ELZA leitet Dr. Paridaens die Abteilung für Augenlid-, Tränen- und Orbitalchirurgie am Augenzentrum Rotterdam und ist als beratender Chirurg für ELZA tätig.
Dieses Subspezialistenmodell ist wichtig, da die Lid- und Orbitachirurgie nicht nur auf das Aussehen abzielt. Die Augenlider schützen die Augenoberfläche, unterstützen den Tränenfilm, tragen zum Komfort bei und helfen bei der Erhaltung des Sehvermögens. Ebenso kann eine orbitale Erkrankung die Augenposition, die Augenbewegung, die Sehnervenfunktion, die Gesichtssymmetrie und die Lebensqualität beeinträchtigen. Eine sorgfältige anatomische Beurteilung und Operationsplanung sind daher wesentlich.
Wissenschaftlicher Austausch, klinische Urteilsbildung und Patientenversorgung
Dr. Paridaens moderierte auch eine Sitzung, die ein breites Spektrum an orbitalen Themen abdeckte, darunter historische und philosophische Perspektiven auf Baruch Spinoza, präsentiert von Prof. Eric Schliesser. Das Treffen hob den anhaltenden Wert kleiner, von Experten geleiteter wissenschaftlicher Foren hervor, auf denen seltene Fälle und schwierige Behandlungsentscheidungen im Detail unter erfahrenen Kollegen diskutiert werden können.
Für ELZA-Patienten spiegelt die Teilnahme von Dr. Paridaens am International Orbital Society Meeting das Engagement der Klinik für eine fachärztlich geführte augenärztliche Versorgung wider. Komplexe Erkrankungen der Augenlider und der Orbita überschneiden sich häufig mit Funktion, Anatomie, Ästhetik und Sehvermögen. Sie erfordern nicht nur chirurgische Erfahrung, sondern auch sorgfältiges Urteilsvermögen darüber, wann eine Operation angebracht ist, wann ein konservatives Management vorzuziehen ist und wann multidisziplinäre Alternativen in Betracht gezogen werden sollten.
Patienten, die eine Abklärung von Augenlid-, Tränenwegs-, Schilddrüsen- oder Orbitaproblemen wünschen, können eine Konsultation bei Dr. Dion Paridaens am ELZA Institut in Zürich vereinbaren.