Ein klinischer Austausch zur Stabilisierung und Verbesserung von Keratokonus-Hornhäuten
ELZA begrüsste kürzlich Dr. Abha Gour von Dr. Shroffs Wohltätigkeit Augenklinik in Neu-Delhi für einen klinischen Austausch mit dem Schwerpunkt Visuelle Rehabilitation bei Keratokonus. Dr. Gour wird vom Shroff’s Charity Eye Hospital als Konsultant für Hornhaut, refraktive Chirurgie und vorderes Augenoberfläche aufgeführt, mit Spezialinteressen in den Bereichen pädiatrische Hornhaut, refraktive Chirurgie, Forschung, VKC, Hornhaut- und okuläre Oberflächenregeneration.
Ihr Besuch bei ELZA konzentrierte sich auf eine zunehmend wichtige Frage in der Keratokonus-Behandlung: Nach Stabilisierung der Erkrankung, wie viel Sehfunktion kann in geeigneten Hornhäuten wiederhergestellt werden?
Keratokonus-Behandlung hat sich traditionell darauf konzentriert, das Fortschreiten zu stoppen. Dies bleibt unerlässlich, da eine fortschreitende biomechanische Schwächung zu zunehmendem unregelmässigem Astigmatismus, visuellen Verzerrungen, Kontaktlinsenunverträglichkeit und in fortgeschrittenen Fällen zu einer Hornhauttransplantation führen kann. Die moderne Keratokonus-Behandlung beschränkt sich jedoch nicht mehr nur auf die Stabilisierung allein. Bei ELZA können ausgewählte Patienten einen gestaffelten Ansatz verfolgen, der darauf abzielt, die Hornhaut zu stabilisieren, ihre Form zu regularisieren und die Sehqualität zu verbessern.
ELZA-PACE: Angepasste Vernetzung im Hinblick auf die visuelle Rehabilitation bei Keratokonus
ELZA-PACE ist eine angepasste Form des Crosslinkings, die entwickelt wurde, um den keratokonen Kegel selektiver zu behandeln. Im Gegensatz zur konventionellen Vernetzung, bei der die Behandlung gleichmässiger erfolgt, nutzt ELZA-PACE kontrollierte Gradienten bei der Epithelabtragung, der Riboflavinverteilung, der Sauerstoffverfügbarkeit und der UV-A-Fluenz. Ziel ist es, den steilsten Teil des Kegels zu stärken und abzuflachen, während das umliegende Gewebe erhalten bleibt. ELZA beschreibt diesen Ansatz als eine Möglichkeit, die Hornhautregelmässigkeit und die visuelle Qualität zu verbessern, ohne Stromagewebe zu entfernen.
Dies ist relevant, da Keratokonus nicht nur durch Myopie oder Astigmatismus, sondern auch durch Aberrationen höherer Ordnung visuelle Symptome verursacht. Patienten können Ghosting, Halos, Doppeltbilder, verschwommenes Sehen oder schlechte Nachtsicht beschreiben, selbst wenn Standardbrillen eine teilweise Korrektur bieten.
Bei geeigneten Hornhäuten kann ELZA-PACE daher nicht nur zur Progressionstoppung, sondern auch zur Schaffung einer regelmässßigeren optischen Oberfläche eingesetzt werden. Dies kann die nachfolgende visuelle Rehabilitation effektiver gestalten.
Wavefront-guided TransPRK: Optimierung der optischen Oberfläche
Nachdem sich die Hornhaut stabilisiert hat, können einige Patienten von Folgendem profitieren hornhautwellenfrontgeführt TransPRK. Dies ist keine Standard-Laser-Sehkorrektur für routinemässige Myopie. Bei Keratokonus wird sie selektiv und konservativ eingesetzt, um den durch die verzerrte Hornhautoberfläche verursachten unregelmässigen Astigmatismus und Aberrationen höherer Ordnung zu reduzieren.
ELZAs Keratokonus-Information besagt, dass wavefront-guided TransPRK bei geeigneten Hornhäuten eingesetzt werden kann, um die Sehkraft durch die Reduzierung optischer Aberrationen wie Unschärfe, Geisterbilder und Doppeltsehen zu “optimieren”. ELZA merkt auch an, dass die hornhautbasierte wavefront-guided PRK für Keratokonus darauf abzielt, die Sehqualität durch die selektive Behandlung von höherer Ordnung der Wellenfrontfehler zu verbessern.
Der gestufte Ansatz ist wichtig. Zuerst muss der Keratokonus stabilisiert werden. Dann, sobald die Hornhaut geeignet und ausreichend stabil ist, kann eine wellenfrontgeführte TransPRK zur Verbesserung der optischen Qualität in Betracht gezogen werden. In vielen Fällen ist das Ziel nicht die Brillenunabhängigkeit, sondern ein besseres funktionelles Sehen, verbesserter Kontrast, reduzierte Verzerrungen und eine verbesserte Verträglichkeit von Brillen oder Kontaktlinsen.
Wer kann davon profitieren?
Die visuelle Rehabilitation bei Keratokonus ist hochgradig individuell. Nicht jede Hornhaut ist für ELZA-PACE, TransPRK oder eine kombinierte Behandlung geeignet. Die Entscheidungen hängen von der Hornhautdicke, der Kegelposition, Narbenbildung, dem Krankheitsstadium, dem epithelialen Profil, der tomographischen Stabilität, den visuellen Symptomen und den Patientenerwartungen ab.
Potenzielle Kandidaten können Patienten mit fortschreitendem oder zuvor stabilisiertem Keratokonus sein, die einen irregulären Astigmatismus, eine reduzierte Sehqualität oder Schwierigkeiten mit Kontaktlinsen haben, aber dennoch eine ausreichende Hornhautdicke und keine fortgeschrittene zentrale Narbenbildung aufweisen. Die Keratokonus-Seite von ELZA beschreibt mehrere chirurgische Optionen zur Verbesserung des Sehens bei Keratokonus, darunter die hornhautwellenfrontgeführte TransPRK, ELZA-PACE, All Femto-CAIRS und Femto ICRS, wobei eine gestaffelte Behandlung manchmal zur Verbesserung des Sehens nach einem anfänglichen Eingriff eingesetzt wird.
Internationale Zusammenarbeit bei der Hornhautrehabilitation
Dr. Gours Besuch spiegelt die internationale Natur der modernen Hornhauterkrankungs-Versorgung wider. Dr. Shroffs Charity Eye Hospital verfügt über einen langjährigen Kornea- und vorderen Augenabschnittsdienst in Neu-Delhi, während ELZA einen klinischen und forschungsorientierten Schwerpunkt auf massgeschneiderte Crosslinking-Verfahren, Hornhautbiomechanik und Rehabilitation von Hornhauterkrankungen entwickelt hat.
Das gemeinsame klinische Interesse ist klar: frühere Diagnose, sicherere Stabilisierung und bessere visuelle Rehabilitation für Patienten, deren tägliche Sehkraft durch Keratokonus beeinträchtigt ist.
Für ausgewählte Patienten kann die Kombination von ELZA-PACE und kornealer Wellenfront-gesteuerter TransPRK helfen, die Behandlung über die reine Stabilisierung hinaus in Richtung einer regelmässigeren Hornhaut und besserer Sehqualität zu verschieben. Die Kernformulierung bleibt “bei geeigneten Hornhäuten”: sorgfältige Auswahl, konservative Planung und Langzeitstabilität bleiben zentral für eine verantwortungsvolle Keratokonus-Behandlung.