ELZA ist bei der ersten jährlichen internationalen Konferenz der Saudi Society of Cornea, Cataract, and Refractive Surgery (SSCRS), die vom 24. bis 26. September 2026 in Jeddah, Saudi-Arabien, stattfindet, gut vertreten. Prof. Dr. Dr. Farhad Hafezi, MD, PhD, FARVO, Ärztlicher Direktor des ELZA-Instituts, und Nikki Hafezi, MAS IP ETHZ, Chief Executive Officer (CEO) der ELZA AG, nehmen beide am wissenschaftlichen Programm teil und halten gemeinsam vier Vorträge im Hauptsaal, ergänzt durch Podiumsdiskussionen.
Ein Gründungskongress ist eine Absichtserklärung, und diese ist unmissverständlich. Unter dem Motto Guided by Science, Driven by Visionbringt die Tagung führende nationale und internationale Spezialisten aus den Bereichen Hornhaut-, Katarakt- und refraktive Chirurgie zusammen und verbindet wissenschaftliche Vorträge und Podiumsdiskussionen mit praxisorientierten Workshops. Für eine Erstausgabe ist der Anspruch bemerkenswert breit: keine regionale Bestandsaufnahme, sondern eine Tagung, die im breiteren internationalen Dialog über die Zukunft der Hornhautversorgung angesiedelt ist.
Dieser Ansatz passt gut zu ELZAs eigener Arbeit. Die Region hat ein besonderes Interesse an den ektatischen Hornhauterkrankungen. Der Keratokonus ist im Nahen Osten weiter verbreitet als in vielen anderen Teilen der Welt, und er neigt dazu, früher aufzutreten und aggressiver fortzuschreiten. Die sich daraus ergebenden klinischen Fragen – wie sich der Keratokonus erkennen lässt, bevor er das Sehvermögen schädigt, wie sich dünne und fortgeschrittene Keratokonus-Hornhäute stabilisieren lassenund wie sich das Sehvermögen wiederherstellen lässt, nachdem die Progression gestoppt wurde – sind genau die Fragen, an denen ELZA seit Jahren arbeitet.
Das ELZA-Programm an der SSCRS 2026
Die Beiträge des Instituts spannen einen Bogen, der sich durch die gesamte Tagung zieht: von der Entwicklung des Crosslinkings als Disziplin über seine Verfeinerung als refraktives Werkzeug bis hin zum biomechanischen Denken, das eine frühere und bessere Diagnose ermöglicht.
Donnerstag, 24. September — Hauptsaal
Prof. Hafezi eröffnet mit dem Keynote-Vortrag From One Protocol to Personalized CXL: 23 Years of Transformation (11:45 Uhr), moderiert von Dr. Bader AlQahtani. Es ist ein passender Rahmen für den Kongress: die Geschichte, wie sich das Crosslinking von einem einzigen standardisierten Protokoll hin zu einer auf die individuelle Hornhaut zugeschnittenen Behandlung entwickelt hat – eine Entwicklung, bei der die Forschung von ELZA durchgehend eine zentrale Rolle gespielt hat.
Freitag, 25. September — Hauptsaal
In der Sitzung Refractive Surgery Challenges in Our Everyday Practicepräsentiert Prof. Hafezi ELZA epi-On CXL: Establishing a New Clinical Benchmark (ab 10:50 Uhr) und legt darin dar, warum das Epithel-on-Crosslinking ein zuverlässiger, reproduzierbarer Standard und kein Kompromiss ist.
Später, in Advances and Technology in Refractive Surgery, spricht Nikki Hafezi über Corneal Biomechanics and KC: Early Indicators (ab 13:10 Uhr) – über die messbaren, mechanischen Anzeichen, die es ermöglichen, einen Keratokonus früher zu erkennen, bevor Sehvermögen verloren geht. Prof. Hafezi folgt mit ELZA-PACE: Refractive Remodelling of the Ectatic Cornea (ab 13:25 Uhr), dem Ansatz, der das Crosslinking nicht mehr nur als Mittel zur Verlangsamung der Progression versteht, sondern als Methode zur kontrollierten Umformung der Hornhaut zur Verbesserung der Sehkraft. Beide nehmen zudem an den Podiumsdiskussionen dieser Sitzungen teil.
Das Denken hinter der Arbeit
Prof. Hafezi war massgeblich an der klinischen Entwicklung und internationalen Etablierung des Crosslinkings (CXL) beteiligt und wurde in der Expertscape-Rangliste 2024 als weltweit führende Autorität auf diesem Gebiet ausgezeichnet. Seine Arbeit hat das Crosslinking weit über seine ursprüngliche Indikation hinaus erweitert – auf Kinder, auf Post-LASIK-Ektasien und, durch PACK-CXL, auf die Behandlung von Hornhautinfektionen. Die Protokolle, die er nach Jeddah mitbringt – von Epi-on-CXL und ELZA-sub400 für sehr dünne Hornhäute bis hin zu ELZA-PACE – sprechen genau die Herausforderungen an, die das SSCRS-Programm bewältigen will.
Nikki Hafezis Beitrag spiegelt die andere Hälfte dieser Geschichte wider. Als CEO der ELZA AG und Spezialistin für geistiges Eigentum verbindet ihre Arbeit klinische Innovation mit den Systemen, die für deren Umsetzung in die Praxis erforderlich sind – einschliesslich der Anwendung biomechanischer Messungen und künstlicher Intelligenz zur früheren Erkennung des Keratokonus. In einer Region, in der eine frühere und zuverlässigere Erkennung die Behandlungsergebnisse in grossem Massstab verändern könnte, ist diese Schnittstelle aus Technologie, Zugang und klinischem Bedarf besonders zeitgemäss.
Was beide nach Jeddah mitbringen, ist weniger eine einzelne Technik als vielmehr eine bestimmte Denkweise über die Hornhaut: als eine dynamische Struktur, die sich mit zunehmender Präzision messen, modellieren und modifizieren lässt, und als ein Feld, das sich von der reinen Stabilisierung hin zu Behandlungen bewegt, die zugleich stabilisierend und rehabilitierend wirken. Genau diesen Entwicklungspfad scheint das SSCRS-Programm ausleuchten zu wollen – und es ist ein Weg, zu dessen Definition ELZA beigetragen hat.
Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Königreich und der weiteren Region – und auf eine Erstausgabe, die sich unserer Erwartung nach als fester Bestandteil des internationalen Kongresskalenders etablieren wird.
